4.11.11 - Lexy & K-Paul
Zur Novemberausgabe der elektronische Partyreihe „Stenz le Freak“ bietet wir Euch ein ganz besonderes Partypaket. Auf zwei Floors sorgen wummernde Beats für das richtige Bauchgefühl, visuelle Köstlichkeiten werden vom Wiener Künstlerkollektiv „Dazed Styles“ kredenzt während die extraordinären Danceperformer „Loonatix“ aus Köln in verrückten Kostümen in eine etwas andere Partywelt entführen.
Die musikalischen Genüsse liefern White Gold Funky, DJ He-C sowie Direkt a.d.O. Für den Höhepunkt des Abends sorgen die Berliner Hauptstadtdandys Lexy & K-Paul.
„Die Geschichte von Alexander Gerlach und Kai Paul ist eine vergnügliche Reise durch die Clubkultur, und ganz besonders durch die Clubkultur Berlins. Hier kreuzen sich die Wege vieler Feiernder, hier werden Allianzen geschlossen, hier darf noch experimentiert werden“ – doch immer der Reihe nach! Alexander Gerlach aka Lexy schlug 1997 in Berlin seine Zelte auf und avancierte in der Hauptstadt schnell zur Szenegrösse, einem Vorreiter des frischen „Berlin-TechnoLectro“-Sounds und über die goldenen Love Parade, Tresor und E-Werk Zeiten zu Deutschlands Techno-Elite. Beim Technolabel Low Spirit begegneten sich 1999 Lexy und Kai Paul aka K-Paul und veröffentlichten kurzerhand den gemeinsamen Track: “Do You Like Disco?” (1999). Eine Serie von Hits sollte folgen bis sie 2001 mit dem Echo belohnt wurden. Songs wie „Freak”, „Der Fernsehturm”, „Dancing” –sind nur drei Tracks, die zeigen, dass Musik, die den Berliner Clubs entspringt, gleichzeitig charmant, unbefangen-poppig und zeitgeistig-pulsierend sein kann. Die beiden Partymaschinene verstehen es die Massen zu bewegen. Ihre Spur der Verzückung, die sie hinterlassen haben, reicht von Mayday bis nach Miami. Vom Club bis zum Rockfestival.
Auf ihrem aktuellen Album „Psycho“, das sie während der langen Festivalsaison ausgiebig live präsentiert haben, stimulieren sie zum wiederholten Male Herz, Hirn und einen wackelnden Popo. Kompromisslose Hammerbuden wechseln sich ab mit fein gesponnenen Moll-Tracks und erhabenen Pop-Songs, auf denen sich hochkarätige Gastvokalisten wie Ono, Katrina Noorbergen (Cassette Kids), Princess Superstar, Marteria und viele mehr die Klinke in die Hand geben. Mit diesem stimmigen Album, das vor musikalischem Ideenreichtum nur so sprudelt und Berliner Lässigkeit versprüht, muss man sich nicht wundern, wenn demnächst Madonna, Kylie Minogue oder Lady Gaga auf der Matte stehen um sich ihre Platte produzieren zu lassen.
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